Feuchtigkeitsgehalt des Schweißpulvers
Der Feuchtigkeitsgehalt des Schweißpulvers beeinflusst die Dampfdruckkurve und die Schmelzprozesse. Übermäßige Feuchtigkeit führt zu Porenbildung und wasserstoffinduzierten Rissen.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Das Feuchtigkeitsgehalt im Pulver bestimmt die Dampfdruckkurve. Bei zu hoher Feuchtigkeit wird der Schmelzprozess verzögert und es entstehen Poren durch Sauerstoffverschlimmung.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ein zu hohes Feuchtigkeitsgehalt kann zur Bildung von Poren und wasserstoffinduzierten Rissen führen, was die Festigkeit der Schweißnaht beeinträchtigt. Dies erhöht das Risiko von Heißrissen und Reduktionen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Stellen Sie sicher, dass das Pulver feuchtigkeitsfrei ist (maximal 0,5 % Feuchtigkeit). Verwenden Sie eine trockene Speicherung und kontrollieren Sie die Feuchtigkeitsgehalte regelmäßig. Bei Bedarf verwenden Sie dehumidifizierte Luft oder spezielle Trockenheitssysteme.