Fluoreszenz-Intensitätsdichte
Die Leuchtkraft der angeregten Indikatorpartikel unter UV-A-Bestrahlung zur sicheren visuellen Erkennung kleinster Oberflächenrisse.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Fluoreszenz-Intensitätsdichte bezieht sich auf die Leuchtkraft von Indikatorpartikeln, die unter UV-A-Bestrahlung angeregten und dann ihre Energie in Form von Licht abgeben. Dieser Prozess wird als Fluoreszenz bezeichnet.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Die Fluoreszenz-Intensitätsdichte ist wichtig für die visuelle Erkennung von Oberflächenrisse und Defekten in der Schweißnaht. Ein hoher Intensitätsgrad zeigt eine starke Anregung der Partikel und deutet auf kleinste Risse hin, die mit dem Auge nicht sichtbar wären. Ein niedriger Intensitätsgrad kann darauf hindeuten, dass die Oberfläche sauber ist oder dass die Indikatorpartikel nicht angeregten werden konnten.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um die Fluoreszenz-Intensitätsdichte zu messen und zu interpretieren, wird ein spezielles UV-A-Licht verwendet. Die Intensität des Lichts sollte so eingestellt sein, dass sie den angeregten Indikatorpartikeln genügt, aber nicht so hoch, dass sie die Oberfläche beschädigt. Ein hoher Intensitätsgrad (z.B. über 100 mW/cm²) deutet auf kleinste Risse hin und sollte zur weiteren Prüfung oder Reparatur führen.