Flussmittel-Restaktivität
Die Flussmittel-Restaktivität ist das übriggebliebene korrosive Potential von chemischen Zusätzen nach dem Lötprozess. Es wird durch spezielle Prüfungen bestimmt, um sicherzustellen, dass die Bauteile nicht weiter korrodieren.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Nach dem Lötprozess bleiben chemische Zusätze im Material übrig. Diese können noch korrosiv sein und das Metall weiter anfeinern oder beschädigen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Eine hohe Flussmittel-Restaktivität kann zu langfristiger Korrosion der Bauteile führen, was ihre Lebensdauer verkürzt und ihre Sicherheit gefährdet. Dies kann insbesondere in feuchtigen Umgebungen oder unter chemischen Belastungen auftreten.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Verwende nach dem Lötprozess immer eine korrosionsinhibierende Nachbehandlung, um die Restaktivität zu senken. Prüfe regelmäßig mit speziellen Testmethoden (z.B. Salzspritzenprobe) die Bauteile auf Korrosionsschäden und passe gegebenenfalls die Lötprozesse an.