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Flussmittel-Rückstands-Korrosion

Flussmittel-Rückstands-Korrosion ist eine materialzehrende Angriff auf den Grundwerkstoff durch aggressive chemische Reste nach dem Löten. Vollständige Nachreinigung ist unerlässlich, um Langzeitschäden zu vermeiden.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Nach dem Löten bleiben Flussmittel und andere chemische Zusatzstoffe im Werkstück zurück. Diese können aggressive Chemikalien sein, die den Metallrumpf anreizen, sich zu korrodieren. Die Korrosion kann durch Elektrolyse oder chemische Reaktionen zwischen den Reststoffen und dem Metall ausgelöst werden.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Die Flussmittel-Rückstands-Korrosion führt zu einer Zerstörung des Werkstücks, was zu Rissen, Verformungen oder sogar zum Versagen der Bauteile kommen kann. Langfristig kann dies zu einem starken Materialverlust und zur Reduzierung der mechanischen Eigenschaften führen. Es ist besonders gefährlich bei Metallen wie Stahl, da sie eine hohe Korrosionsanfälligkeit haben.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um die Flussmittel-Rückstands-Korrosion zu vermeiden, muss nach dem Löten ein sorgfältiges Nachreinigungsverfahren durchgeführt werden. Dies sollte innerhalb von 24 Stunden erfolgen und mindestens eine Woche vor der endgültigen Verwendung des Werkstücks sein. Verwenden Sie für die Reinigung geeignete chemische Lösungen wie Schwefelsäure oder Blei-Sulfat-Lösung, je nach dem Metall. Stellen Sie sicher, dass alle Flussmittel vollständig entfernt sind und das Werkstück gut getrocknet wird.

MetallurgieSchweißtechnik

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