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Frei-Eisen-Test

Der Frei-Eisen-Test detektiert unpassivierte Eisenpartikel auf nichtrostenden Stählen nach Bearbeitung, indem Kaliumhexacyanoferrat(III) verwendet wird. Es entstehen sofortige Farbreaktionen bei unpassiviertem Eisen.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Kaliumhexacyanoferrat(III) reagiert mit freiem Eisenaufbau (Fe²⁺ und Fe³⁺) in der Schweißnaht. Dies führt zu einer sofortigen Farbreaktion, die sich als roter oder brauner Precipitat absetzt.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Unpassivierte Eisenreste können zu Korrosion und Rissen führen, da sie anfällig für chemische Angriffe sind. Der Frei-Eisen-Test hilft, diese Gefahren frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

1. Bereite eine Lösung von Kaliumhexacyanoferrat(III) vor.

2. Spritz die Lösung auf die zu testende Schweißnaht.

3. Beobachte die Farbreaktionen: Ein roter oder brauner Precipitat deutet auf unpassivierte Eisenreste hin.

4. Korrigiere bei positiver Reaktion die Bearbeitungsprozesse und führe erneut den Test durch.

MetallurgieSchweißtechnik

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