Fugenfüllgrad
Der Fugenfüllgrad ist der Prozentsatz des mit Lot ausgefüllten Volumens im Spalt. Er beeinflusst die mechanische Tragfähigkeit und das Widerstandsfähigkeitsverhältnis der Lötverbindung.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Der Fugenfüllgrad beschreibt, wie gut der Lot in den Spalt eingelegt wird. Ein hoher Fugenfüllgrad bedeutet, dass der Spalt vollständig mit Lot gefüllt ist, während ein niedriger Grad zu Luftblasen oder unvollständiger Einfüllung führt.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ein geringer Fugenfüllgrad kann zu fehlenden Verbindungen und Schwachstellen in der Lötverbindung führen, was die mechanische Tragfähigkeit beeinträchtigt. Luftblasen können das Widerstandsfähigkeitsverhältnis reduzieren und zu Rissen oder Versagen im Einsatz führen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um einen hohen Fugenfüllgrad sicherzustellen, ist es wichtig, den Lot in die Spalte zu pressen, sodass er vollständig eingelegt wird. Dies kann durch eine sorgfältige Vorbehandlung des Spalts und die Verwendung von geeigneten Löttechniken erreicht werden. Ein Fugenfüllgrad von mindestens 90 % ist empfehlenswert, um eine robuste Lötverbindung zu gewährleisten.