Garantierte Härtebegrenzung in der Wärmeeinflusszone
Die Garantierte Härtebegrenzung in der Wärmeeinflusszone ist ein festgelegter Höchstwert für die Vickers-Härte in diesem Bereich. Sie gewährleistet die mechanische Beständigkeit und verhindert sprödes Versagen.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Garantierte Härtebegrenzung setzt sich durch das thermische Verhalten des Metalls während des Schweißvorgangs zusammen. Bei zu hohen Temperaturen kann sich das Metall in eine härtere Phase wie Martensit umwandeln, was seine Zähigkeit erhöht aber gleichzeitig die Anfälligkeit für Risse erhöht.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ein zu hoher Härtegrad kann zu sprödem Versagen und Heißrissen führen. Dies kann zu Bauteilschäden und gesamten Ausfall der Komponente führen. Die Garantierte Härtebegrenzung schützt daher gegen diese Risiken.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um die Garantierte Härtebegrenzung zu gewährleisten, muss das Schweißvolumen und die Abkühlschritte präzise gesteuert werden. Die maximale Vickers-Härte im kritischen Bereich sollte nicht den festgelegten Höchstwert überschreiten. Bei Stählen mit hoher Kohlenstoffgehalt ist eine sorgfältige Kontrolle der Abkühlspeed unerlässlich.