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Gaseinschluss

Gaseinschluss ist das Eingreifen von Gasen in das Schweißgut während des Abkühlen. Diese Gase können beim Erhitzen gelöst werden und beim Abkühlen als Poren eingeschlossen werden, was den Querschnitt reduziert und die mechanische Eigenschaften beeinträchtigt.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Gase wie Sauerstoff oder Stickstoff können beim Erhitzen in der Schweißnaht gelöst werden. Beim Abkühlen kondensieren diese Gase wieder und bilden Poren. Diese Prozesse sind besonders bei hohen Temperaturen und langen Kühldauern wahrscheinlich.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Gaseinschluss führt zu einer Reduzierung des Querschnitts der Schweißnaht, was die mechanischen Eigenschaften wie Festigkeit und Zähigkeit beeinträchtigt. Poren können auch als Ausgangspunkte für Risse dienen und die Lebensdauer der Bauteile verlängern. Darüber hinaus kann das Gasdruck auf die Schweißnaht führen, was zu Verformungen oder sogar zum Zusammenbruch führen kann.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um Gaseinschluss zu minimieren, sollte der Abkühldurchgang kontrolliert und schnell erfolgen. Dies kann durch die Verwendung von Kühlwasser oder speziellen Kühlgasen erreicht werden. Die Schweißnaht sollte nicht überlangsam abgekühlt werden, um das Wachstum von Poren zu verhindern. Empfehlenswert sind Abkühlzeiten zwischen 10 und 30 Sekunden je nach Stahlart und Schweißverfahren.

MetallurgieSchweißtechnik

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