Gießaluminium
Gießaluminium ist eine Aluminiumlegierung mit geringer Festigkeit und hohem Zähigkeit, ideal für Formteile und Leichtbau. Es enthält Silber und Manganes. Bei hoher Temperatur fließt es.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Gießaluminium ist eine Aluminiumlegierung mit geringer Festigkeit und hohem Zähigkeit, ideal für die Herstellung von Formteilen und Leichtbaukonstruktionen. Es enthält typischerweise bis zu 5 % Silber und 1 % Manganes. Bei hoher Temperatur kann es sich in eine flüssige Phase umwandeln.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Gießaluminium hat geringe Festigkeit und ist daher besonders anfällig für Risse und Verformungen bei der Herstellung. Die hohe Zähigkeit kann zu Spannungsaufbauten führen, die wiederum zu Heißrissen oder Schäden im Werkstück führen können.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Bei der Bearbeitung von Gießaluminium ist eine sorgfältige Kontrolle der Temperatur unerlässlich. Die maximale Arbeits- und Herstellungszeit sollte eingehalten werden, um Verformungen zu vermeiden. Bei Schweißen oder Fügen muss ein spezielles Gießaluminium-Schweißmaterial verwendet werden, das die chemischen Eigenschaften des Werkstücks berücksichtigt.