Glasform
Die Glasform ist das Werkzeug der Glasformgebung: Flüssiges Glas mit über 1000 °C wird darin geformt. Die Form muss diese Hitze aushalten, ohne zu verzundern oder zu verziehen – gefragt sind warmfeste Stähle mit hoher Zunderbeständigkeit.
Was eine Glasform ist
Die Glasform gibt dem Glas seine Gestalt – von der Flasche bis zur Scheinwerferlinse. Flüssiges Glas mit über 1000 °C wird in die Form geblasen, gepresst oder gegossen und erstarrt dort.
Die Belastung
Die Form sieht extreme Hitze und muss dabei maßhaltig bleiben. Zunder und Verzug sind die Feinde: Verzundert die Oberfläche, wird das Glas rau; verzieht sich die Form, stimmen die Maße nicht mehr.
Der Werkstoff
Glasformen brauchen warmfeste Stähle mit hoher Zunderbeständigkeit – warmarbeitsstahl-ähnliche Sorten oder Sonderlegierungen. Die Oberfläche wird oft zusätzlich beschichtet, um Anbacken zu verhindern.