Grenzschichtkorrosion
Grenzschichtkorrosion tritt an Phasengrenzen auf, wo sich verschiedene Metallbestandteile oder Gefügearten treffen. Lokale Konzentrationsunterschiede verstärken die Korrosionsreaktion und führen zu Schäden an den Übergangszonen.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Grenzschichtkorrosion entsteht, wenn sich verschiedene Metallbestandteile oder Gefügearten in Kontakt kommen. An diesen Phasengrenzen können lokale Konzentrationsunterschiede auftreten, die die Korrosionsreaktion verstärken. Die chemische Umgebung ändert sich hier stark und kann zu einer beschleunigten Korrosion führen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Die Grenzschichtkorrosion ist besonders gefährlich, da sie die mechanischen Eigenschaften der Schweißnaht beeinträchtigt und Risse oder Verschleiß verursachen kann. In der Werkstatt führt sie zu einem Reduzieren der Lebensdauer von Bauteilen und Komponenten.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Grenzschichtkorrosion zu vermeiden, ist es wichtig, eine saubere Schweißnaht zu erstellen und die chemische Umgebung um die Schweißzone zu kontrollieren. Verwende passende Schutzmittel und achte auf korrekte Abkühlungstechniken. Bei speziellen Materialien wie Stahl oder Nickel legen die Werkstoffeigenschaften besondere Anforderungen an die Schweißprozesse.