Grundwerkstoff Eignungsprüfung
Die Grundwerkstoff-Eignungsprüfung überprüft die Schweißbarkeit eines Metalls durch chemische Analyse und Kohlenstoffäquivalent. Sie bestimmt, ob das Material für bestimmte Schweißverfahren geeignet ist.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Grundwerkstoff-Eignungsprüfung beinhaltet die chemische Analyse des Metalls und die Bestimmung seines Kohlenstoffäquivalents. Diese Informationen helfen, das Gefüge und die Eigenschaften des Materials zu verstehen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Falsche Auswahl oder Verwendung eines Werkstoffs kann zu unzureichender Festigkeit, Heißrissen oder Zunderproblemen führen. Eine genaue Eignungsprüfung verhindert solche Fehler und gewährleistet eine sichere und effektive Schweißnaht.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
1. Bestimme den chemischen Zuschnitt des Metalls durch Laboruntersuchung.
2. Berechne das Kohlenstoffäquivalent (CE) mit der Formel: CE = %C + 6 * (%Si + %Mn + %Cr + %Mo).
3. Vergleiche das CE mit den spezifischen Anforderungen des Schweißverfahrens.
4. Wende das geeignete Schweißverfahren an, basierend auf dem Ergebnis der Eignungsprüfung.