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Härtbarkeit-Jominy-Stab

Der Härtbarkeit-Jominy-Stab ist ein zylindrischer Probenkörper zur Bestimmung der Stirnabkühlhärte von Stählen. Er hilft bei der Bewertung des Durchvergütungsverhaltens und zeigt die Widerstandsfähigkeit gegen martensitische Umwandlung.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Der Härtbarkeit-Jominy-Stab besteht aus einem zylindrischen Probenstück, das in der Mitte durchgegraben wird und dann in eine flüssige Schmelz gehängt wird. Nach dem Abkühlen wird die Härte entlang des Stabs gemessen. Die Stirnabkühlung (das äußere Teil) kühlt schneller ab als das Innere, was zu einer gradienten Härteverteilung führt.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Die Härtbarkeit-Jominy-Stab wird verwendet, um die Durchvergütungsverhältnisse von Stählen zu analysieren. Ein zu schnelles Abkühlen kann zu einer hohen Härte und einem martensitischen Gefüge führen, was zu Rissen und Zerbrechen führt. Ein zu langsames Abkühlen vergrößert das Korn und senkt die Härte.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um den Härtbarkeit-Jominy-Stab korrekt zu verwenden, wird der Stab in eine flüssige Schmelz gehängt und dann abgekühlt. Die Härte wird entlang des Stabs gemessen und mit einem Jominy-Diagramm verglichen. Ein t8/5-Wert von 10 bis 20 Sekunden ist typisch für einen durchgüteten Zustand, während ein Wert unter 5 Sekunden zu hohem Martensit führt und über 30 Sekunden zu großer Kornbildung.

MetallurgieSchweißtechnik

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