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Härte

Härte ist der Widerstand eines Werkstoffs gegen das Eindringen eines anderen Körpers. Bei Stählen wird sie meist in HRC (Rockwell) oder HB (Brinell) gemessen. Härte entsteht durch Kohlenstoff plus Wärmebehandlung (Härten + Anlassen).

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Härte ist nichts anderes als der Widerstand gegen einen Körper, der sich reindrücken will. Beim Messen wird genau das gemacht: Rockwell drückt einen Diamantkegel rein und liefert HRC, Brinell nimmt eine Kugel für HB, Vickers eine Diamantpyramide für HV. Im Stahl kommt die Härte davon, dass beim der Kohlenstoff im Gitter festsitzt und es verspannt. Das ist . Dazu kommen die harten , die im weicheren Gefüge sitzen wie Kies im Beton. Ohne Kohlenstoff wird nichts hart, da kann man abschrecken, bis das Wasser kocht.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Härte und gehen gegeneinander. Was härter wird, wird spröder, immer. Beim Schweißen will man die Härte gar nicht, man bekommt sie geliefert: als Härtespitze in der . In der Praxis gilt ein Wert um 350 HV dort als die Grenze, ab der es unangenehm wird. Umgekehrt ist zu weich genauso schlecht. Eine erweichte Zone gibt unter Last nach, und an einem Werkzeug sinkt die Schneide einfach ein.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Messen, nicht schätzen. Für den Schnelltest reicht die Feile: greift sie, ist der Stahl weich, rutscht sie ab, ist er hart. Für Zahlen, die man aufschreiben kann, das Härteprüfgerät nehmen und neben der Naht messen, nicht in der Mitte. Ist es zu hart geworden, hilft oder . Und immer nachfragen, welche Skala gemeint ist. HRC, HB und HV lassen sich nicht im Kopf umrechnen, und wer es trotzdem tut, redet über Zahlen, die es nicht gibt.

WerkzeugstahlWärmebehandlungWerkstoffeigenschaften

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