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Handwarm

Handwarm ist eine Temperatur, bei der du das Bauteil gerade noch bequem mit der bloßen Hand anfassen kannst – grob 40 bis 60 °C. Beim Kaltschweißen von Gusseisen ist das die Obergrenze: Die einzelnen kurzen Raupen dürfen das Bauteil nicht heißer machen.

Was heißt handwarm

Handwarm beschreibt eine Temperatur, bei der du das Metall gerade noch angenehm mit der bloßen Hand anfassen kannst – ungefähr 40 bis 60 °C. Es ist die Grenze zwischen „warm, aber unkritisch“ und „fängt an, heiß zu werden“.

Warum beim Gusseisen wichtig

Beim Kaltschweißen von Eisenguss willst du so wenig Wärme wie möglich einbringen. Jede Raupe erwärmt das Bauteil – lässt du es zu heiß werden, steigt der Temperaturunterschied zur kalten Umgebung und damit die Rissgefahr.

Die Praxisregel

Nur kurze Strichraupen setzen und danach warten, bis das Bauteil wieder handwarm ist, bevor du die nächste Raupe setzt. Das ist langsam, aber genau das Richtige: Wer Eisenguss im kalten Zustand schweißt, muss sich viel Zeit nehmen.

GusseisenSchweißtechnikPraxis

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