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Hartmetall-Prüfkugel

Hartmetall-Prüfkugel: Kugelförmiger Indenter aus Wolframcarbid zur Brinell-Prüfung an harten Metallen. Vermeidet Eigenverformungen von Stahlkugeln.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die Hartmetall-Prüfkugel besteht aus Wolframcarbid, einem sehr harten Material, das bei der Brinell-Prüfung minimal verformt. Sie drückt sich in die Oberfläche des zu prüfenden Metalls ein und bildet eine Knicke. Die Größe dieser Knicke wird gemessen und zur Festigkeitseinschätzung verwendet.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Die Verwendung von Hartmetall-Prüfkugeln ist besonders wichtig bei harten Werkstoffen wie Stahl oder Nikkellegierungen. Sie vermeidet die Eigenverformung, die bei älteren Stahlkugeln auftreten kann, was zu ungenauen Messwerten führt. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Qualitätssicherheit und die Zuverlässigkeit der Schweißnaht.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Verwende Hartmetall-Prüfkugeln bei Brinell-Prüfungen an harten Metallen. Stelle sicher, dass die Kugel sauber und unbeschädigt ist. Drücke sie mit einer festgelegten Last (z.B. 1000 N) in die Oberfläche des Metalls ein. Misst die Durchmesser der entstandenen Knicke und berechne die Brinell-Härtezahl nach der Formel HB = 2P / (π * D²), wobei P die Last ist und D der Durchmesser der Knicke.

MetallurgieSchweißtechnik

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