High-Cycle Fatigue
High-Cycle Fatigue (HCF) tritt bei wiederkehrenden Lastwechseln auf, die unter der Fließgrenze liegen. Es führt zu mikroskopischen Rissen und kann nach vielen Schläuchen zu Bruch führen.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
High-Cycle Fatigue (HCF) entsteht durch wiederkehrende mechanische Beanspruchungen, die unter der makroskopischen Fließgrenze liegen. Bei jedem Lastwechsel entstehen und schließen sich mikroskopische Risse zusammen. Diese Schließung führt zu einer langfristigen Ermüdung des Materials.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
HCF ist besonders gefährlich, da es bei geringen Beanspruchungen und hohen Lastwechselzahlen auftreten kann. Es führt zu einer langfristigen Ermüdung des Materials, was nach vielen Schläuchen zu Bruch führen kann. Dies kann insbesondere in hochbeanspruchten Bauteilen wie Flugzeugen oder Maschinenkomponenten gefährlich sein.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um HCF zu vermeiden, ist es wichtig, dass die Schweißnaht und das Umgebungsmaterial gleichmäßig belastet sind. Dies kann durch eine sorgfältige Planung der Beanspruchung und eine hohe Qualität des Schweißverfahrens erreicht werden. Bei hochbeanspruchten Bauteilen ist es auch ratsam, die Lebensdauer durch Probenprüfung zu überwachen.