High-Energy-Computertomografie
High-Energy-Computertomografie nutzt hochenergetische Röntgenstrahlen, um innere Strukturen dickwandiger Metallteile zu visualisieren. Dies ermöglicht präzise Abmessungen und Flachheitskontrolle.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
High-Energy-Computertomografie verwendet hochenergetische Röntgenstrahlen, die durch das Metallteil hindurchgehen. Die Dichte der Materialien beeinflusst die Durchdringung und erzeugt eine spezifische Schattierung.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Diese Technik ist besonders nützlich für die Kontrolle von Gussteilen und Schmiedestücken mit komplexen Geometrien. Sie kann Flachheitsfehler, Inklusionen oder andere Defekte sichtbar machen, bevor sie zu schwerwiegenden Fehlern führen. Ein unzureichendes Bild kann jedoch zu Missverständnissen führen und falsche Entscheidungen zur Werkstattführung verursachen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Verwende High-Energy-Computertomografie für die Prüfung von Gussteilen mit einer Wandstärke über 5 cm. Stelle sicher, dass das Gerät korrekt kalibriert ist und die Strahlenspannung auf den vorgeschriebenen Wert eingestellt ist (üblicherweise zwischen 100 kV und 200 kV). Die Bildaufnahme sollte mindestens 360° um den Objekt herum durchgeführt werden, um eine vollständige 3D-Darstellung zu erhalten. Überprüfe regelmäßig die Qualität der Bilder und führe bei Bedarf Kalibrierungen durch.