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Hochfrequentes Ultraschall-Metallschweißen

Ein Fügeverfahren durch hochfrequente mechanische Schwingungen unter statischem Druck. Es verbindet dünne Bleche und Folien ohne thermische Überlastung.

Beim Ultraschallschweißen werden die Teile unter Druck zusammengehalten und mit hochfrequenten Schwingungen beaufschlagt. Die Reibung zwischen den Fügeflächen erzeugt Wärme und bricht die Oxidschicht auf, sodass die Metalle direkt miteinander verschweißen – ganz ohne Schmelzbad.

Das Verfahren eignet sich vor allem für dünne Bleche, Folien und unterschiedliche Materialkombinationen. Du musst darauf achten, dass die Oberflächen sauber und fettfrei sind, sonst hält die Verbindung nicht. Auch der Anpressdruck und die Schwingungsdauer müssen zum Material passen – zu wenig Druck und die Sonotrode rutscht durch, zu viel und das Blech reißt oder wird zu dünn gequetscht.

Wenn die Einstellungen stimmen, bekommst du eine saubere, feste Verbindung ohne thermische Verzüge. Bei falschen Parametern merkst du das sofort an schlechter Haftung oder Rissen im Fügebereich.

MetallurgieSchweißtechnik

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