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Hochfrequenz-Widerstandsschweißen

Hochfrequenz-Widerstandsschweißen erwärmt Metallkanten durch einen schnellen, hochfrequenten elektrischen Strom. Es ist ideal für Längsnahtrohre und vermeidet Hitzeverschleiß.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Der Stromfluss in der Schweißzone wird durch hochfrequente Wechselströme erzeugt, die schnell auf und abwechseln. Dies führt zu schnellem Aufheizen der Metallkanten ohne gleichzeitiges Verschmelzen des gesamten Materials.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Dieses Verfahren verhindert das Verschmelzen und die Zunahme von Poren, was zu einer feinstrukturierten Körnung führt. Es reduziert auch den Hitzeverschleiß an den Elektroden und der Werkstatt. Allerdings kann eine ungenaue Stromregulierung zu ungleichmäßiger Aufheizung oder zu starkem Spannungsauftreten führen, was zu Rissen oder Schäden am Rohr führen kann.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Verwende hochfrequente Wechselströme mit einer Frequenz von mindestens 50 kHz. Stelle sicher, dass die Elektroden sauber sind und eine gute Kontaktfläche bieten. Regle den Strom so ein, dass die Kanten aufgeheizt werden, ohne das Rohr zu verschmelzen. Eine typische Aufheitzzeit beträgt 1 bis 2 Sekunden pro Meter Rohrlänge.

MetallurgieSchweißtechnik

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