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Hochvakuum-Glühanlage

Hochvakuum-Glühanlage ist ein Wärmebehandlungsgerät, das Metalle bei sehr niedriger Luftdruck in einem glühenden Zustand verarbeitet. Dies verhindert Oxidation und Randentkohlung.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die Hochvakuum-Glühanlage reduziert den Luftdruck im Behälter so stark, dass die Metallfläche in einem glühenden Zustand ohne Sauerstoffreaktionen verarbeitet werden kann. Dies ermöglicht eine feinste Oberflächengüte und minimiert die Bildung von Poren und Rissen.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Die Verwendung der Hochvakuum-Glühanlage bei Schweißprozessen ist besonders wichtig für hochwertige Stahlarten, um ihre Oberflächengüte zu erhalten. Fehlende Vakuumisierung kann zu Oxidation und Randentkohlung führen, was die Festigkeit und das Widerstandsfähigkeitsvermögen der Schweißnaht beeinträchtigt.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um eine Hochvakuum-Glühanlage effektiv zu verwenden, muss der Luftdruck im Behälter unter 10^-6 mbar reduziert werden. Die Glühzeit sollte mindestens 30 Minuten betragen, um eine sorgfältige Oberflächengüte zu gewährleisten. Bei der Schweißung von hochwertigen Stählen ist es entscheidend, die Glühzeit und den Druck genau einzuhalten, um Oxidation und Randentkohlung zu vermeiden.

MetallurgieSchweißtechnik

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