IIW-Kohlenstoffäquivalent
IIW-Kohlenstoffäquivalent ist eine Formel zur Bewertung der Schweißbarkeit von kohlenstoffarmen Stählen. Es hilft bei der Prognose von Rissen und Härteproblemen.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die IIW-Kohlenstoffäquivalent (CEV) berechnet den Kohlenstoffgehalt eines Stahls zusammen mit anderen Elementen wie Nikkel, Chrom und Molybdän. Diese Berechnung gibt einen Wert, der die Gefahr von Rissen und Härteproblemen während des Schweißens anzeigt.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ein zu hoher CEV-Wert erhöht die Wahrscheinlichkeit von Heißrissen und Zähigkeitsschwächen. Bei kohlenstoffarmen Stählen kann ein zu niedriger Wert zu unzureichender Härte führen, was das Vertrauenswürdigkeit der Schweißnaht beeinträchtigt.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Bevor man mit dem Schweißen beginnt, sollte der CEV-Wert des Stahls berechnet werden. Ein typischer CEV-Wert für kohlenstoffarme Stähle liegt zwischen 0,2 und 0,4. Bei Werten über 0,5 ist eine sorgfältige Abkühlung erforderlich, um Risse zu vermeiden. Bei niedrigeren Werten kann die Härte durch zusätzliche Schweißprozesse erhöht werden.