Impuls-Echo-Ultraschallverfahren
Das Impuls-Echo-Ultraschallverfahren nutzt hochfrequente Schallwellen, um internale und äußere Fehler in Metallen zu detektieren. Es misst die Laufzeiten und Amplituden der reflektierten Echos zur genauen Lokalisation von Defekten.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Hochfrequente Schallwellen werden in das Material eingeleitet. Diese Wellen treffen auf Grenzflächen innerhalb des Materials und werden reflektiert. Die Zeit, die die Wellen benötigen, um zum Empfänger zurückzukehren (Laufzeit), und ihre Stärke (Amplitude) werden gemessen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Dieses Verfahren erlaubt die präzise Detektion von Volumenfehlern wie Rissen, Inseln oder Korrosionsstellen sowie Oberflächenfehlern wie Schäden oder Lackierungen. Falsche Einstellungen können zu ungenauen Ergebnissen führen und wichtige Fehler übersehen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Verwenden Sie ein hochwertiges Ultraschallgerät mit hoher Frequenz (z.B. 5 MHz für dünne Metalle, 1 MHz für dicke Metalle). Stellen Sie sicher, dass der Kontaktmittel eine gute Schallübertragung ermöglicht und die Probe sauber ist. Messen Sie die Laufzeiten und Amplituden sorgfältig und vergleichen Sie die Ergebnisse mit Referenzwerten. Bei Verdacht auf Fehler wiederholen Sie die Prüfung an verschiedenen Stellen.