Inconel-Schweißguterstarrung
Inconel-Schweißguterstarrung ist ein kontrollierter Austenitismus bei Nickel-Basis-Schweißzusätzen, der durch Spurenelemente die Heißrissbildung verhindert.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Inconel-Schweißguterstarrung basiert auf einem kontrollierten Austenitismus. Nickel-Basis-Schweißzusätze enthalten Spurenelemente wie Titanium und Aluminium, die niederenergetische Korngrenzenfilme bilden. Diese Filme verhindern die Ausbildung von Martensit und damit Heißrisse.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Bei unkontrollierter Guterstarrung kann Martensit entstehen, was zu Heißrissen führt. Durch den Einsatz von Inconel-Schweißgut wird die Festigkeit erhöht und die Zähigkeit verbessert, ohne dass Risse auftreten.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Verwende Inconel-Schweißgut bei hohen Temperaturen und kontrollierten Kühlgeschwindigkeiten. Die Kühlzeit sollte zwischen 5 und 20 Sekunden liegen, um die korrekte Guterstarrung zu erreichen. Bei zu schneller Kühlung kann Martensit entstehen, was zu Heißrissen führt.