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Inhibitoren

Inhibitoren sind chemische Zusatzstoffe, die in geringen Mengen zum Korrosionsmedium hinzugefügt werden. Sie verlangsamen den elektrochemischen Angriff durch Adsorption oder Deckschichtbildung.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Inhibitoren reagieren mit der Oberfläche des Metalls und bilden eine dünne Schutzschicht. Diese Schicht verhindert, dass Elektrolyte direkt auf das Metall gelangen und einen Korrosionsprozess starten können. Inhibitoren können auch Adsorptionseffekte zeigen, bei denen sie an der Oberfläche des Metalls gebunden werden und die Anziehung von Wasserstoffionen unterdrücken.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Inhibitoren spielen eine wichtige Rolle in der Verhinderung von Korrosion während und nach dem Schweißen. Sie schützen die Schweißnaht vor Umgebungsfeuchtigkeit und anderen korrodierenden Stoffen, was die Lebensdauer und das Aussehen des Bauteils erhöht. Fehlen oder zu wenig Inhibitoren kann zu beschleunigter Korrosion führen, was zu Rissen, Verschlimmern der mechanischen Eigenschaften und eventuell zu einem frühen Austausch des Bauteils führt.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Inhibitoren sollten in geringen Mengen zum Schweißmittel oder direkt auf die Metallfläche eingesetzt werden. Die genaue Menge und Art des Inhibitors hängt von dem verwendeten Metall, der Umgebung und den spezifischen Anforderungen ab. Es ist wichtig, die Herstelleranweisungen zu beachten. Bei schwer korrodierenden Umgebungsbedingungen oder bei langfristigem Aufbewahren von Schweißmitteln sollten zusätzliche Inhibitoren verwendet werden.

MetallurgieSchweißtechnik

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