Inhibitoren-Zugabe
Inhibitoren-Zugabe blockiert anodische oder kathodische Partialreaktionen auf der Metalloberfläche, reduziert die Korrosionsrate und verlängert das Lebensdauer von Metallteilen im korrosiven Umfeld.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Inhibitoren-Zugabe sind chemische Zusätze, die sich auf der Metalloberfläche anlagern. Sie blockieren entweder die anodischen (Oxidationsreaktionen) oder kathodischen (Reduktionreaktionen) Partialreaktionen, die zur Korrosion führen. Dadurch wird die chemische Reaktion zwischen dem Metall und dem korrosiven Medium unterbrochen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Die richtige Inhibitoren-Zugabe ist entscheidend für die Härte und das Korrosionsverhalten der Schweißnaht. Zu wenig Inhibitor kann zu erhöhter Korrosion führen, während zu viel ihn zu hart machen kann und mechanische Eigenschaften beeinträchtigen kann. Es ist wichtig, den richtigen Inhibitor in der korrekten Dosis zu verwenden, um die Lebensdauer des Metalls zu maximieren.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Für eine erfolgreiche Inhibitoren-Zugabe:
• Bestimme den passenden Inhibitor basierend auf dem verwendeten Metall und der Umgebung.
• Führe die Zugabe in der korrekten Konzentration durch, normalerweise zwischen 0,1% und 1% des Schmelzgutes.
• Überwache die Temperatur während der Schweißung, um sicherzustellen, dass der Inhibitor effektiv bleibt.
• Vermeide übermäßige Zugabe, da dies zu erhöhter Härte und möglichen mechanischen Problemen führen kann.