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Interkristalline Ausscheidungshärtung

Interkristalline Ausscheidungshärtung erhöht die mechanische Festigkeit durch das Einlageren nanoskaliger Partikel an den Korngrenzen, was Versetzungsbewegungen blockiert.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die Interkristalline Ausscheidungshärtung bezieht sich auf die Einlagerung von nanoskaligen Partikeln wie Silizium oder Nitrid an den Korngrenzen des Metalls. Diese Partikel schaffen Hindernisse für die Versetzungsbewegungen der Atome, was die Bewegung und damit die Härte erhöht.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Diese Härtung kann durch eine zu schnelle Kühlung oder durch spezielle Zusätze wie Silizium erreicht werden. Sie verbessert die Festigkeit, aber kann auch zu Heißrissen führen, wenn die Kühlung nicht kontrolliert ist. Zu hohe Härte kann das Material verformbar machen und zu Brüchen führen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um Interkristalline Ausscheidungshärtung zu erreichen, sollte der Schmelzbadprozess kontrolliert werden. Bei Stählen mit Siliziumgehalt ist eine Kühlzeit von 10 bis 20 Sekunden nach dem Schweißen empfehlenswert. Vermeide überhohte Kühlgeschwindigkeiten, da diese zu Heißrissen führen können.

MetallurgieSchweißtechnik

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