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Internationales Kohlenstoffäquivalent
Das Internationale Kohlenstoffäquivalent (ICE) gibt an, wie stark ein Stahl aufhärtet und kälterissgefährdet ist. Es hilft bei der Auswahl des richtigen Schweißverfahrens.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Das ICE basiert auf dem Kohlenstoffgehalt und anderen Zusätzen im Stahl. Bei hohem ICE steigt die Aufhärtung und die Anfälligkeit für Heißrisse.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ein zu hoches ICE führt zu glasharter, rissanfälliger Martensit und erhöht die Gefahr von Heißrissen. Ein zu niedriges ICE kann zu weicherem, weniger zährem Gefüge führen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Für Stähle mit ICE > 0,40 % ist Lichtbogenschweißen gefährlich und sollte vermieden werden. Bei ICE < 0,25 % kann das Schweißverfahren gewählt werden. Für ICE zwischen 0,25 % und 0,40 % ist eine sorgfältige Abkühlung erforderlich.
MetallurgieSchweißtechnik