Kaltpressschweißen
Kaltpressschweißen ist ein Druckfügeverfahren ohne Wärmezufuhr, bei dem duktile Werkstoffe durch plastische Verformung an den Berührungsflächen atomar verschweißt werden.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Kaltpressschweißen nutzt die plastische Dehnbarkeit von Metallen, um sie zu verbinden. Ohne zusätzliche Wärmezufuhr wird das Werkstoffgewebe unter Druck deformiert und die Atomstruktur der Berührungsflächen verschmilzt.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Kaltpressschweißen eignet sich gut für Materialien wie Stahl, Nikkellegierungen und Aluminium. Es verhindert das Auftreten von Rissen und erhöht die Festigkeit der Verbindung. Allerdings kann ein zu hoher Druck oder eine unzureichende Dehnung zu Schädigungen im Werkstoff führen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Für Kaltpressschweißen ist ein spezielles Pressgerät erforderlich, das den Druck auf die Fügeflächen anwendet. Der Druck sollte zwischen 100 und 200 MPa liegen, je nach Werkstoff. Die Dehnung der Werkstoffe sollte mindestens 5% betragen. Eine zu hohe Temperatur kann das Material beschädigen, daher ist eine kühle Umgebung unerlässlich.