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Kapillarer Steighöhenkoeffizient

Der Kapillarer Steighöhenkoeffizient gibt an, wie hoch eine flüssige Lötlegierung in einer definierten Kapillare steigen kann, ohne dass sie durch Schwerkraft abfließt. Er ist wichtig für die Auswahl der richtigen Lötzutaten und -verfahren.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Der Kapillarer Steighöhenkoeffizient beschreibt, wie hoch eine flüssige Lötlegierung in einer definierten Kapillare steigen kann. Dies hängt von den Eigenschaften der Flüssigkeit und dem Material der Kapillarwand ab.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Ein zu hoher Kapillarer Steighöhenkoeffizient kann dazu führen, dass die Lötlegierung in unerwünschten Bereichen aufsteigt und zu Füllung oder Verformungen führt. Dies kann zu Defekten wie Poren oder Ungleichmäßigen Schweißnahtsabstand führen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um den Kapillarer Steighöhenkoeffizienten zu kontrollieren, wähle Lötzutaten mit passenden Eigenschaften. Bei Problemen mit der Flüssigkeitsaufstiegshöhe überprüfe die Löttemperatur und das Material der Kapillarwand. Verwende geeignete Kapillare mit entsprechender Durchmessergrösse.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

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