Keimbildungsrate bei der Kristallisation
Die Anzahl neuer Kristallkeime pro Zeit, die die Korngröße beeinflusst. Eine hohe Keimbildungsrate führt zu feinen Körnern, eine niedrige zu groben.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Keimbildungsrate ist das Maß für die Anzahl neuer Kristallkeime, die in einem bestimmten Material entstehen. Diese Rate beeinflusst direkt die Größe der resultierenden Körner im Metall.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Eine hohe Keimbildungsrate führt zu feinen Körnern, was die Zähigkeit und das Verformbarkeit des Materials verbessert. Eine niedrige Rate kann zu groben Körnern führen, die die Härte und die Spannkraft reduzieren und Risse fördern.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um eine optimale Keimbildungsrate zu erreichen, kontrolliere die Schmelztemperatur und den Abkühlschritt. Eine zu hohe Temperatur kann zu groben Körnern führen (t8/5 > 25 s), während eine zu schnelle Abkühlung zu feinen Körnern und möglichen Heißrissen verursacht (t8/5 < 5 s).