Kettenförmige Gasporosität
Linienartige Gasporosität in Schweißgut, resultierend aus kontinuierlicher Gasfreisetzung während des Erstarrens. Reduziert die Dauerfestigkeit.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Gasporosität entsteht durch kontinuierliche Freisetzung von Gasen wie Kohlenstoffdioxid oder Wasserstoff während der Abkühlung des Schweißguts. Diese Gase bilden sich in Form von Ketten oder Linien aus, da sie sich langsam und kontinuierlich freisetzen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Kettenförmige Gasporosität verringert die dynamische Dauerfestigkeit des Bauteils erheblich. Diese Porosität kann zu Rissen und Verformungen führen, insbesondere unter mechanischer Belastung. Darüber hinaus kann sie das Schweißgut anfällig für Korrosion machen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Kettenförmige Gasporosität zu vermeiden, ist es wichtig, eine sorgfältige Vorbereitung und eine kontrollierte Abkühlung des Schweißguts sicherzustellen. Verwenden Sie einen stabilen Schmelzstrom und passende Schutzgasgemische. Achten Sie darauf, dass die Schweißnaht nicht zu schnell abkühlt (t8/5 > 25 s), um eine homogene Abkühlung und das Vermeiden von Porosität sicherzustellen.