Kleinlast-Härteprüfung
Die Kleinlast-Härteprüfung ist eine spezielle Vickers-Prüfung mit geringen Laststufen, um dünne Schichten oder lokale Gefügebestandteile zu analysieren. Sie erfordert sorgfältige Probenpräparation durch Schleifen und Polieren.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Kleinlast-Härteprüfung verwendet eine mikroskopische Pyramidenkante, die unter geringer Last in das Metall eindringt. Die Tiefe des Eintrags wird gemessen und zur Härtebestimmung verwendet.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Diese Prüfung ist besonders für dünne Schichten oder spezielle Gefügestrukturen geeignet, wie in der Schweißnaht oder bei besonderen Zusätzen. Falsche Präparation kann zu ungenauen Ergebnissen führen und das Risiko von Messfehlern erhöhen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Verwende eine Last von 1-5 kg für die Prüfung. Die Probe muss genau gescheitelt, geschleift und poliert werden. Die Messung der Eintragstiefe erfolgt unter mikroskopischer Kontrolle. Achte auf eine einheitliche Lastanwendung und korrekte Ausrichtung des Pyramidenkörpers.