Knoop-Härte
Die Knoop-Härte wird mit einem rhombischen Diamantpyramidenprägkopf gemessen und erzeugt flache Eindrücke. Sie ist ideal für spröde Materialien und dünne Oberflächenschichten.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Knoop-Härte wird durch einen rhombischen Diamantpyramidenprägkopf gemessen, der flache Eindrücke in den Metalllagerungskörper erzeugt. Dieser Kopf hat eine spezielle Form mit einem Seitenverhältnis von 1:7 und prägt einen Knoop (rhombische Pyramide).
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Die Knoop-Härte ist besonders für spröde Materialien wie Stahl oder Titan nützlich, da sie die Härte in dünneren Oberflächenschichten präzise messen kann. Ein zu hoher Knoop-Härtesteinigungsgrad kann zu erhöhter Zähigkeit und geringerer Dehnfähigkeit führen, was Risiken für die mechanische Festigkeit birgt.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Verwende einen Mikrohärteprüfgerät mit einem rhombischen Diamantpyramidenprägkopf. Die Prüfung wird unter 10x-50x Lupe durchgeführt. Ein typischer Knoop-Härtesteinigungsgrad für Stahl liegt zwischen 30 und 40 HRC (Rockwell C-Skalierung). Bei ungewöhnlich hohen oder niedrigen Werten sollten weitere Untersuchungen zur Werkstoffstruktur und -verformung durchgeführt werden.