Konventionelle Streckgrenze
Die Konventionelle Streckgrenze ist die maximale Zugspannung, bei der ein Werkstoff noch plastisch verformbar bleibt und eine definierte Verformung von etwa 0,2 % erreicht. Sie wird verwendet, wenn kein klare Streckgrenzepunkt im Diagramm zu sehen ist.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Konventionelle Streckgrenze (CSG) bezieht sich auf die maximale Zugspannung, bei der ein Werkstoff plastisch verformbar bleibt und eine Verformung von etwa 0,2 % erreicht. Dieser Wert wird oft verwendet, wenn kein klare Streckgrenzepunkt im Spannungs-Dehnungs-Diagramm zu sehen ist.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Wenn die Konventionelle Streckgrenze überschritten wird, kann der Werkstoff in einen glasharten Zustand übergehen. Dies erhöht die Anfälligkeit für Risse und verändert das mechanische Verhalten des Materials. Bei Schweißen ist es wichtig, sicherzustellen, dass die Spannungen unterhalb dieser Grenze bleiben, um eine sichere und zähre Verbindung zu gewährleisten.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um sicherzustellen, dass die Konventionelle Streckgrenze nicht überschritten wird, sollten folgende Maßnahmen getroffen werden:
• Die maximale Zugspannung während des Schweißens auf 90 % der CSG begrenzen.
• Bei schweren Werkstoffen oder bei hohen Spannungen die Abkühlung kontrollieren und langsam durchführen, um das Gefüge zu stabilisieren.
• Bei Bedarf kann ein mechanischer Test durchgeführt werden, um die tatsächliche Streckgrenze des Materials zu bestimmen.