Konversionsschicht
Die Konversionsschicht bildet sich durch chemische oder elektrochemische Reaktionen auf der Oberfläche von Metallen und verbessert Haftung und Korrosionsbeständigkeit.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Konversionsschicht entsteht, wenn die Oberfläche eines Metalls mit einer Behandlungsflüssigkeit in Kontakt kommt. Dabei reagieren chemische Verbindungen auf der Oberfläche und bilden eine neue Schicht aus anderen Materialien.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Die Konversionsschicht erhöht die Haftung von Lackierungen und Verbinder, was die Gesamtheftigkeit verbessert. Sie schützt auch gegen Korrosion, indem sie einen Barriereschutz bildet. Ein fehlendes oder zu dünnes Konversionsfilm kann jedoch dazu führen, dass Lackierungen nicht gut anziehen und Korrosionsanfälligkeiten auftreten.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um eine effektive Konversionsschicht zu erzeugen, müssen die Metalle vor der Behandlung sauber gereinigt werden. Die Temperatur und Zeit der Behandlung sollten genau eingehalten werden, um den gewünschten Schichtdicken zu erreichen. Bei falschen Parametern kann die Schicht unvollständig oder zu dick werden, was negativ auf die Haftung und Korrosionsbeständigkeit auswirkt.