Kopplanzug
Ein Kopplanzug ist ein flüssiges oder gelartiges Medium, das zwischen Prüfkopf und Werkstück platzt, um Luftspalt zu minimieren und eine effiziente Schallübertragung zu gewährleisten.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Ein Kopplanzug bildet eine dichte Kontaktfläche zwischen dem Prüfkopf und dem Werkstück, indem er den Luftspalt ausfüllt. Dies verbessert die Schallübertragung und führt zu einem präziseren Messergebnis.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ohne einen Kopplanzug kann ein Luftspalt zwischen Prüfkopf und Werkstück entstehen, was die Schallübertragung beeinträchtigt und zu ungenauen Messwerten führt. Dies kann Fehlurteile im Material oder in der Schweißnaht verursachen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Stellen Sie sicher, dass der Kopplanzug korrekt platzt und die Kontaktfläche zwischen Prüfkopf und Werkstück dicht ist. Verwenden Sie für Metalle mit hoher Oberflächenraughigkeit einen starken Kopplanzug wie Wasser oder eine spezielle Schallmittelöl. Bei feinen Oberflächen kann ein schwächerer Kopplanzug ausreichen, z.B. Luft.