← Glossar

Kopplanzug

Ein Kopplanzug ist ein flüssiges oder gelartiges Medium, das zwischen Prüfkopf und Werkstück platzt, um Luftspalt zu minimieren und eine effiziente Schallübertragung zu gewährleisten.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Ein Kopplanzug bildet eine dichte Kontaktfläche zwischen dem Prüfkopf und dem Werkstück, indem er den Luftspalt ausfüllt. Dies verbessert die Schallübertragung und führt zu einem präziseren Messergebnis.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Ohne einen Kopplanzug kann ein Luftspalt zwischen Prüfkopf und Werkstück entstehen, was die Schallübertragung beeinträchtigt und zu ungenauen Messwerten führt. Dies kann Fehlurteile im Material oder in der Schweißnaht verursachen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Stellen Sie sicher, dass der Kopplanzug korrekt platzt und die Kontaktfläche zwischen Prüfkopf und Werkstück dicht ist. Verwenden Sie für Metalle mit hoher Oberflächenraughigkeit einen starken Kopplanzug wie Wasser oder eine spezielle Schallmittelöl. Bei feinen Oberflächen kann ein schwächerer Kopplanzug ausreichen, z.B. Luft.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

© 2026 Welder-World. Alle Inhalte dienen der Aus- und Weiterbildung und ersetzen keine zertifizierte Schweißanweisung.