Kugelgraphit-Knoten
Kugelgraphit-Knoten sind sphärische Graphitkonzentrate in Gusseisen, die durch Magnesium- oder Cer-Behandlung entstehen. Sie minimieren Kerbwirkungen und erhöhen mechanische Bruchdehnungen.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Kugelgraphit-Knoten werden durch eine gezielte Behandlung des Schmelzbauds mit Magnesium oder Cer erzeugt. Diese Zusätze sammeln sich in der flüssigen Schmelze und bilden bei Abkühlen sphärische Graphitkristalle. Die Kugelform minimiert die Spannungen an den Konturen, was zu weniger Kerbwirkungen führt.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Kugelgraphit-Knoten verbessern die mechanischen Eigenschaften des Gusseisens, insbesondere seine Bruchdehnung und Dauerleistung. Sie reduzieren die Gefahr von Heißrissen und erhöhen die Zähigkeit der Schweißnaht. Bei zu hoher Konzentration kann jedoch das Eisengewebe verunreinigt werden, was zur Verschärfung führen kann.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Kugelgraphit-Knoten in Gusseisen zu erzeugen, fügen Sie Magnesium oder Cer im Schmelzbad in der Menge von 0,1 bis 0,3 % hinzu. Die Abkühlung sollte langsam und kontrolliert erfolgen, um die Kugelform der Graphitknoten zu erhalten. Bei der Schweißung ist eine sorgfältige Kühlung erforderlich, um die Gefahr von Heißrissen zu minimieren.