Kugeln
Kugeln sind mechanische Oberflächenverfahren, bei denen Druckeigenspannungen durch Beschuss mit Strahlgut erzeugt werden. Dies erhöht die Ermüdungsfestigkeit und verhindert Risse.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Kugeln sind ein mechanisches Oberflächenbehandlungsverfahren, bei dem eine Flüssigkeit oder Feststoff durch einen Strahlgut (z.B. Kugelkohlenwasserstoff) beschossen wird. Dieser Beschuss erzeugt Druckeigenspannungen in der Werkstoffoberfläche, die die Materialstruktur beeinflussen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Die Erzeugung von Druckeigenspannungen erhöht die Ermüdungsfestigkeit des Materials und verhindert die Bildung von Rissen. Allerdings kann ein zu hohes Spannungsniveau zu Oberflächenverschleiß führen oder das Material zu überlasten, was zu weiteren Defekten führen kann.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Kugeln erfolgreich anzuwenden, sollte der Strahlgutdruck und die Beschussgeschwindigkeit genau eingestellt werden. Eine Zuhoheit des Strahlguts oder eine zu hohe Geschwindigkeit kann zu Oberflächenverschleiß führen. Empfohlene Druckeigenspannungen liegen bei etwa 500 bis 1000 MPa, abhängig vom verwendeten Material.