Kugelsegmentbildung beim Lasersintern
Kugelsegmentbildung beim Lasersintern ist das unkontrollierte Aufkugeln des flüssigen Schmelzstrangs durch zu hohe Energiedichte oder unzureichende Benetzung, was zur Oberflächenrauheit führt und die Schichtqualität beeinträchtigt.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Beim Lasersintern bildet sich der Schmelzstrang zu einem Kugelsegment, wenn die Energie des Lasers zu hoch ist oder die Benetzung mangelhaft ist. Dies führt dazu, dass der Strang nicht gleichmäßig aufgekühlt wird und sich in eine kuppelförmige Form zusammenzieht.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Die Kugelsegmentbildung beeinträchtigt die Oberflächenqualität des Schmelzstrangs, indem sie ihn unregelmäßig macht und Risse oder Poren verursacht. Dies kann zu einer schlechten Schichtdichte führen und die Härte der gefügten Stahlkörperschaft reduzieren.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Kugelsegmentbildung zu vermeiden, sollte die Energiedichte des Lasers kontrolliert werden. Eine zu hohe Energie kann durch Anpassung der Laserleistung oder Verwendung eines Schutzschirms reduziert werden. Zudem ist eine ausreichende Benetzung mit einem passenden Flüssigkeitsmittel unerlässlich. Die Benetzungssprayrate sollte so eingestellt sein, dass der Strang gleichmäßig bedeckt wird und keine Luftblasen entstehen.