Kunststoffform
Die Kunststoffform ist das Werkzeug des Spritzgusses: eine geschlossene Stahlform, in die der Kunststoff gespritzt wird. Ihre Oberfläche bestimmt die Qualität des Teils – deshalb wird sie glanzpoliert und muss korrosions- und verschleißbeständig sein.
Was eine Kunststoffform ist
Die Kunststoffform ist die Hälfte des Spritzguss-Werkzeugs: eine gefräste, polierte Stahlform, die dem Kunststoffteil seine Gestalt gibt. Zwei Formhälften schließen sich, der Kunststoff wird eingespritzt, kühlt ab, und die Form öffnet sich.
Die besonderen Anforderungen
Anders als die Druckgussform steht die Kunststoffform nicht unter brutalem Thermoshock, dafür zählt die Oberfläche umso mehr. Sie muss sich glanzpolieren lassen, maßhaltig sein und bei aggressiven Kunststoffen korrosionsbeständig bleiben.
Typische Werkstoffe
Kunststoffformen werden aus vorvergüteten Formenstählen wie 1.2738 oder 1.2311 gebaut, bei Korrosionsanforderung aus 1.2316. Große Formen verlangen gut zerspanbare und durchvergütende Sorten.