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Kupfer-Nickel-Silizium-Aushärtungsgefüge

Ein feinverteiltes Ausscheidungsgefüge von Nickel-Siliziden in einer Kupfermatrix zur Erreichung hoher Federhärte und thermischer Stabilität.

Das ist ein aushärtbarer Kupferwerkstoff, kein normales Schweißthema. Beim Schweißen musst du aufpassen, dass die Wärmeeinbringung nicht zu hoch wird, sonst verlierst du die Grundhärte im Bauteil. Die Aushärtung selbst passiert nicht durchs Schweißen, sondern ist ein nachträglicher Wärmebehandlungsschritt – das Schweißen bringt das Gefüge erstmal durcheinander. Wenn du das Teil schweißt, bekommst du im Schweißgut und in der Wärmeeinflusszone ein weicheres Gefüge, das du durch eine Lösungsglühung und anschließende Auslagerung wieder in den gewünschten Zustand bringen musst. Klingt nach einer Sache für den Ofen, nicht für die Zange – da musst du genau wissen, was du tust, sonst hast du hinterher ein Teil, das nicht die geforderte Federhärte bringt.

MetallurgieSchweißtechnik

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