Laser-Pulver-Auftragsschweißen mit Koaxialdüse
Laser-Pulver-Auftragsschweißen mit Koaxialdüse: Pulver wird konzentrisch um den Laserstrahl zugeführt und im Brennpunkt aufgeschmolzen. Dies ermöglicht eine gerichtete Beschichtung mit minimalen thermischen Verzögerungen.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Der Laser-Pulver-Auftragsschweißen nutzt einen hochintensiven Laserstrahl, der das Material aufschmilzt. Simultaneously wird Pulver über eine Koaxialdüse zugeführt und im Brennpunkt mit dem aufgeschmolzenen Material vermengt. Dies führt zu einer schnellen, präzisen Schweißnaht mit minimaler Verformung des Materials.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Dieses Verfahren bietet hohe Genauigkeit und minimale thermische Beeinflussung der Umgebung. Es reduziert die Gefahr von Rissen und Verbesserungen der mechanischen Eigenschaften der Schweißnaht. Allerdings kann eine falsche Einstellung der Pulvermenge oder des Laserparameters zu ungleichmäßiger Verformung oder zu hohem Abgasbedarf führen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
• Laserparameter: Betrachtet die Energie und Dauer des Laserpulses. Eine zu hohe Energie kann zu Überhitzung und Verbrennung führen, während eine zu niedrige Energie zu unzureichender Verformung resultiert.
• Pulvermenge: Regelt die Menge Pulvers, die über die Koaxialdüse zugeführt wird. Zu wenig Pulver kann zu unvollständiger Schweißnaht führen, während zu viel Pulver zu Überflüssigkeit und möglichen Abgasproblemen führt.
• Temperaturkontrolle: Stellt sicher, dass das Material im optimalen Temperaturbereich für die Auftragsschweißen liegt. Eine zu hohe oder zu niedrige Temperatur kann die Qualität der Schweißnaht beeinträchtigen.