Laser-Schmelzschneiden
Laser-Schmelzschneiden ist ein Schneidverfahren, bei dem das Material durch einen Laserstrahl aufgeschmolzen und mit einem Gasstrahl ausgetrieben wird. Dies verhindert chemische Oxidation und erzeugt glatte Schnittkanten.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Ein Laser-Schmelzschneiden verwendet einen hochintensiven Laserstrahl, der das Material aufschmilzt. Ein Gasstrahl (häufig CO2 oder N2) wird parallel zum Laserstrahl eingespritzt und trägt das geschmolze Material fort. Dieser Prozess ist in einem Inertgasatmosphäre durchgeführt, um chemische Oxidation zu verhindern.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Laser-Schmelzschneiden erzeugt glatte und saubere Schnittkanten ohne Verformung oder Härte. Es ist besonders geeignet für feine Schneidungen und bei Materialien mit hohem Drehfestigkeit. Allerdings kann der Prozess zu Komplexitäten führen, wenn das Material nicht homogen ist oder wenn die Einstellungen des Lasers nicht korrekt sind. Dies kann zu ungleichen Schnittkanten oder zu fehlenden Schneidungen führen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Für Laser-Schmelzschneiden benötigt man einen Laser-Schneider mit den entsprechenden Gasen (CO2 oder N2). Die Einstellungen wie der Laserleistung, die Geschwindigkeit und der Gasdruck müssen genau eingestellt werden. Ein Inertgasatmosphäre ist unerlässlich. Bei feinen Schneidungen kann eine höhere Laserleistung erforderlich sein, während bei schweren Materialien eine niedrigere Leistung ausreicht. Die genaue Einstellung hängt von dem zu schneidenden Material und der gewünschten Schnittqualität ab.