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Laserdirektweichlöten

Laserdirektweichlöten ist ein thermisches Fügeverfahren, bei dem ein Laserstrahl einen Lotwerkstoff aufschmilzt, ohne den Grundwerkstoff anzuschmelzen. Es erzeugt dichte und hochfeste Fugen durch eine lokalisierte Wärmeeinbringung und exakte Automatisierbarkeit.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Ein Laserstrahl mit hoher Energie sorgt für die Aufschmelzung des Lotwerkstoffs an der Fugengrenze. Der Grundwerkstoff bleibt dabei unverändert, da seine Temperatur nicht über sein Schmelzgrad hinaufsteigt. Dies führt zu einer feinen, dichten Verbindung zwischen den Werkstoffen.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Laserdirektweichlöten verhindert das Auftreten von Poren und erhöht die mechanischen Eigenschaften der Fuge. Es reduziert aber auch die Verformbarkeit des Materials, was bei zu hohen Energieeinstellungen zu lokalen Spannungen führen kann. Eine ungenaue Kontrolle der Laserparameter kann zu fehlenden oder übermäßigen Aufschmelzungen und damit zu Fugendefekten führen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Verwende einen Laserschweißgerät mit präziser Energiekontrolle. Stelle sicher, dass der Lotwerkstoff korrekt angebracht ist und die Laserstrahlung auf die Fugengrenze ausgerichtet wird. Die Energieeinstellungen hängen vom Werkstoff und der gewünschten Fugeigenschaft ab. Eine Regelung von 10-20 J/cm² für viele Metalle bietet eine gute Ausgangslage, aber immer prüfe die spezifischen Anforderungen des Materials.

MetallurgieSchweißtechnik

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