← Glossar

Laserstrahl-Hybridschweißen mit MAG

Laserstrahl-Hybridschweißen mit MAG kombiniert Laser und Lichtbogen. Der Laser schafft die Tiefe, der Lichtbogen überbrückt Spalten.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Ein fokussierter Laserstrahl legt Metall auf, während ein Metall-Aktivgas-Lichtbogen (MAG) die Oberfläche schweißt. Der Laser erzeugt hohe Temperaturen und bildet dabei einen tiefen Einschweißkanal. Der Lichtbogen fügt das Material an der Oberfläche zusammen und verbindet den tiefen Kanal.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Diese Methode ermöglicht eine hohe Füllungsgenauigkeit und die Bearbeitung von schwer zugänglichen Stellen. Allerdings kann ein ungleicher Energiefluss zu Spannungen führen, die Risse verursachen können. Eine fehlende Kontrolle der Gasströmung kann auch zu unvollständiger Spaltüberbrückung und schlechteren mechanischen Eigenschaften des Schweißgutes führen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

• Laser-Energie: 1000 W bis 2000 W, je nach Materialstärke und Tiefe der Einschweißung.

• Gasströmung: 5 L/min für Argon oder Helium zur Optimierung des Lichtbogens.

• Schweißgeschwindigkeit: 1 mm/s bis 3 mm/s, um eine gleichmäßige Verarbeitung sicherzustellen.

• Kühlzeit: Mindestens 2 Sekunden nach dem Schweißen, um das Gefüge zu stabilisieren und Spannungen zu reduzieren.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

© 2026 Welder-World. Alle Inhalte dienen der Aus- und Weiterbildung und ersetzen keine zertifizierte Schweißanweisung.