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Laserstrahl-Keyhole-Effekt

Der Laserstrahl-Keyhole-Effekt erzeugt in der Schweißzone eine dampf- und plasmagefüllte Kapillare durch extreme Leistungsdichte, was tiefe Schweißnähte ermöglicht.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Ein Laserstrahl mit sehr hoher Energie konzentriert sich auf einen kleinen Bereich im Werkstück. Die hohen Temperaturen erzeugen eine Kapillare, gefüllt mit Dampf und Plasma. Dies ermöglicht es dem Laser, tiefe Schweißnähte zu schaffen, ohne dass der Materialumfang stark erhöht wird.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Der Keyhole-Effekt kann zu hohem Druck und zu schnellem Abkühlen führen, was die Gefüge des Materials verändert. Falsche Einstellungen können zu ungleichmäßiger Verformung oder zu fehlenden Schweißnähten führen. Es ist wichtig, die Leistungsdichte und den Fokus des Lasers genau zu kontrollieren.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um den Laserstrahl-Keyhole-Effekt effektiv einzusetzen, sollten folgende Parameter eingehalten werden:

• Leistungsdichte: 1000 W/cm² oder höher

• Fokusdurchmesser: 0,2 mm bis 0,5 mm

• Schweißgeschwindigkeit: 10 cm/s bis 30 cm/s

• Abstand Laser-Werkstück: 1 mm bis 3 mm

Stellen Sie sicher, dass der Laser direkt auf das Werkstück zielt und die Schweißnähte regelmäßig überprüfen. Verwenden Sie eine hohe Gasdruckrate (z.B. Argon) um den Keyhole-Effekt zu unterstützen.

MetallurgieSchweißtechnik

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