Laserstrahlhärten
Laserstrahlhärten erhitzt eng begrenzte Oberflächenbereiche mit einem Laser und kühlt sie durch Selbstabschreckung ab, was zu einer starken Aufhärtung der Oberfläche führt.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Ein Laserstrahl erhitzt die Oberfläche eines Materials auf sehr hohe Temperaturen. Die Hitze wird durch den Laser direkt übertragen, was zu einer schnellen Aufwärmung und gleichzeitigen Abkühlung führt. Dieser Prozess verursacht eine schnelle Phaseentransformation in der Oberfläche des Materials.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Die Laserstrahlhärten erhöht die Härte und Festigkeit der Oberfläche, was die Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Belastungen verbessert. Allerdings kann eine zu hohe Härte auch zur Entstehung von Rissen oder Brüchen führen, wenn das Material nicht ordnungsgemäß behandelt wird. Es ist wichtig, dass der Laserstrahl genau auf die gewünschte Fläche gerichtet ist und die richtige Energie hat, um eine homogene Aufhärtung zu erreichen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Für Laserstrahlhärten benötigt man einen speziellen Lasersystem. Die Einstellungen wie der Laserleistung, der Fokus und die Bewegungsgeschwindigkeit müssen genau voreingestellt sein. Die Dauer des Härthens hängt von der Materialart und der gewünschten Härtegrad ab. Es ist wichtig, dass das Material vor dem Härten trocken und frei von Schmutz ist, um eine optimale Aufhärtung zu erreichen.