Laserstrahlschweißen im Oszillationsmodus
Laserstrahlschweißen im Oszillationsmodus nutzt eine spezielle Fokussierung, die den Laserfokus in einem vordefinierten Muster über das Schweißbad führt. Dies ermöglicht es, größere Spaltmaße zu schließen und Porenkonzentrationen zu reduzieren.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Im Oszillationsmodus wechselt der Laserfokus ständig zwischen zwei Positionen über dem Schweißbad. Dies führt dazu, dass die Energie auf das Werkstück verteilt wird und gleichmäßige Verformung ermöglicht.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Die Verteilte Energie reduziert die lokale Härte und vermeidet Porenbildung. Allerdings kann ein fehlerhafter Fokus oder eine zu hohe Frequenz zu ungleicher Verformung und Spannungsverschärfung führen, was zu Rissen und Schädigungen im Werkstück führen kann.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Laserstrahlschweißen im Oszillationsmodus erfolgreich durchzuführen, muss der Fokus des Lasers genau auf das Werkstück ausgerichtet werden. Die Frequenz und Amplitude der Fokussierung müssen je nach Material und Spaltgröße eingestellt werden. Eine Regelung von 10-20 Hz für die Frequenz und 5-10 µm für die Amplitude ist ein guter Ausgangspunkt.