Lecksuchprüfung
Die Lecksuchprüfung überprüft drucktragende Systeme auf Lücken oder Risse durch Druckabfall, Tracergasen oder Vakuumglocken. Ein fehlender Druckindikator deutet auf eine Lücke hin.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Lecksuchprüfung basiert darauf, dass ein System unter Druck gehalten wird und dann entweder die Druckquelle abgeschlossen oder das System in einen Vakuumzustand gebracht wird. Einige Methoden verwenden Tracergase, die durch eine Lücke in das Umgebungsmedium weichen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Bei der Lecksuchprüfung können metallurgische Eigenschaften wie Risse oder fehlende Dichte Probleme darstellen. Ein zu großer Druck kann Metalle verformen, während ein zu langer Vakuumzustand die Oberfläche beschädigen kann. Falsch eingerichtete Prüfungen können auch zu falschen Ergebnissen führen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Für eine Lecksuchprüfung unter Druck: Stelle sicher, dass das System vollständig abgedichtet ist und der Druck stabil gehalten wird. Bei Verwendung von Tracergasen: Achte darauf, dass die Gasmenge und das Prüfzeitraum korrekt sind. Bei Vakuumglocken: Sorge dafür, dass der Vakuumpumpe ausreichend leistungsfähig ist und das System langsam in den Vakuumzustand überführt wird.